Das solltest Du über Coca Cola wissen!

(c) coca-cola-trademark
(c) coca-cola-trademark

Coca Cola ist wohl einer der bekanntesten Marken der Welt. Durch ein brillantes Marketing lässt das Unternehmen ihr Produkt, bestehend aus Wasser, Kohlensäure, Farb- und Aromastoffen ein positives Gefühl enstehen. Mit jedem Schluck überkommt einem ein Gefühl von Erfrischung und Freiheit.

Wie schädlich Cola aber tatsächlich für unseren Körper ist, erklärt der Apotheker Niraj Naik jetzt in seinem Blog auf „The Renegade Pharmacist“.

Naik wollte wissen, warum immer mehr Menschen übergewichtig sind und an Herzkrankheiten oder Diabetes leiden. Im Rahmen seiner Untersuchungen fand er heraus, dass viele unserer modernen Volkskrankheiten mit dem Konsum bestimmter Stoffe einhergehen, die in Lebensmitteln und Getränken enthalten sind.

Im Ergebnis lässt sich aus seinen Ausführungen ableiten, dass Coca Cola in Maßen zu geniessen ist. Hierbei spielt der sehr hohe Anteil an Zucker eine wesentliche Rolle.

In diesem Zusammenhang möchte ich auf die bereits vor etwas längerer Zeit veröffentlichte Ernährungspyramide hinweisen. Ergänzend hierzu ist ein Blick auf die Funktionsweise unseres Stoffwechsels nicht unwesentlich.

 

 

 

Du willst Abnehmen? Dann aber richtig. Wie das geht erfährst Du hier

Richtig Abnehmen: Energiegewinnung

Ein wichtiges Stützbein einer erfolgreichen Gewichtsreduktion bzw.  beim richtigen Abnehmen ist die sportliche Betätigung. Bei der Wahl einer geeigneten Sportart stellt sich allerdings die Frage: Bedeutet Ausdauertraining eigentlich auch Fettverbrennung? Ja und Nein! Denn: Fettverbrennung ist von einer ausreichenden Sauerstoffzufuhr abhängig. Bedenken wir, was mit einer brennenden Kerze passiert, über die ein (leeres) Glas gestülpt wird. Richtig, sie geht aus. Und genau das geschieht mit unserer Fettverbrennung bei einer intensiveren Anstrengung.
Unser Körper hat prinzipiell die Wahl, die benötigte Energie aus drei, streng genommen sogar aus vier, verschiedenen Quellen zu ziehen: Zucker bzw. Kohlenhydrate, Fette, Eiweiß (Proteine), Alkohol.

Optimaler Fettverbrennungseffekt, richtig Abnehmen
Optimaler Fettverbrennungseffekt, richtig Abnehmen

Alkohol sollte sich auf jeden Fall als Energiequelle erübrigen, speziell wenn es Ihnen um Gewichtsreduktion geht. Eiweiß wird der Körper in nennenswertem Umfang nur innerhalb einer Fastenperiode oder während sehr langer und intensiver Ausdauerleistungen (zum Beispiel Marathonlauf) verwenden. Als Eiweißquelle dient dann die Muskulatur, das heißt, der Körper nutzt das eiweißhaltige Muskelgewebe, das ja eigentlich viel wichtigere Aufgaben hat als die Energiegewinnung. Auch Eiweiß ist also kein interessanter und wichtiger Energielieferant für sportliche Leistungen. Übrig bleiben lediglich Zucker, auch Kohlenhydrate genannt, und Fette. Diese beiden werden praktisch immer in einem bestimmten, variablen Mischungsverhältnis verbraucht. lm körperlichen Ruhezustand überwiegt dabei der Anteil der Fette mit fast 90 Prozent, da hierbei über einen langen Zeitraum ausreichend Sauerstoff vorhanden ist. Bei sehr anstrengenden Ausdauerbelastungen ist das Verhältnis durch die Sauerstoffzufuhr beinahe umgekehrt. Häufig hört man, dass ein nicht zu intensives Ausdauertraining nach etwa einer halben Stunde effektiv Fett verbrennt. Das stimmt jedoch nur zum Teil. Tatsächlich verändert sich das Verhältnis Kohlenhydrate zu Fetten vom Start weg von Minute zu Minute.

In der unteren Grafik ist zu erkennen, dass der Anteil der verbrannten Fette in der ersten halben Stunde im Vergleich zur zweiten nur einen geringen Prozentsatz ausmacht. Tatsächlich wächst die Fettverbrennung bei moderaten Ausdauerbelastung kontinuierlich und erreicht nach einer halben Stunde annähernd ihr Höchstmaß.

Verhältnis Fett- zur Zuckerverbrennung, richtig Abnehmen
Verhältnis Fett- zur Zuckerverbrennung

Höchstmaß. Zu erklären bleibt jetzt noch, was moderat« oder nicht zu intensiv« bedeutet. Sie haben schon erfahren, in welchem Pulsbereich Ihr Herz-Kreislauf-System optimal auf ein Ausdauertraining anspricht.
Die leistungsabhängige Faustformel (Puls 180 minus Lebensalter mit Zu- oder Abschlag je nach Trainingszustand) wird für einen optimalen Fettverbrennungseffekt um 20 Pulsschläge pro Minute reduziert. Sie lautet also: Puls 160 minus Lebensalter. Hinzu kommen die gleichen Zu- oder Abschläge wie im Kapitel Ausdauer aufgelistet. Die nebenstehende Tabelle gibt eine Übersicht über die jeweils günstigen Pulsbereiche für die Fettverbrennung: Ein Ausdauertraining, das möglichst gut Fett als Energieträger ver- brennen soll, muß die folgenden drei Grund-
regeln beachten:

  • Es muss lange genug dauern (ab einer halben Stunde aufwärts wird es erst richtig interessant)
  • Es darf nicht zu intensiv sein (rund 20 Pulsschläge weniger als beim Herz-Kreislauf-Training)
  • Es muss gleichförmig sein

Gerade die Bedingungen der Gleichförmigkeit des Ausdauertrainings wird von praktisch allen Ballsportarten wie z.B. Volleyball, Fussball, Basketball, aber auch Squash, Tennis und Badminton nicht erfüllt. Diese Sportarten sind nämlich durch einen dauernden Wechsel der Pulsfrequenz gekennzeichnet. In bestimmten Spielsituationen steht man ruhig da (zum Beispiel beim Aufschlag), in anderen sprintet man dem Ball hinterher. Diese Schwankungen in der Herzfrequenz sorgen dafür, daß der Körper überwiegend Zucker verstoffwechselt, denn Zucker enthält in seiner Struktur verhältnismäßig viel Sauerstoff, Fette hingegen relativ wenig. Also wird unser Körper in Situationen, in denen Sauerstoff knapp wird, viel lieber seinen schnell verfügbaren, kurz- bis mittelfristigen Energiespender – den Zucker – verwenden.
Erst bei längeren, gleichförmigen Belastungen unter gleich bleibender Sauerstoffzufuhr greift der Stoffwechsel auf die Fette als langfristige Energiespender zurück. Die schnellen Zuckerspender werden entsprechend ihrer Sauerstoffverbindungen für eine Notsituation geschont. Veranschaulichen läßt sich der Unterschied der Energie-
lieferanten durch den Vergleich des Zuckers mit dünnen Holzspänen und der Fette mit Bıiketts. Halten Sie ein Feuerzeug unter die Holzspäne, flammen diese auf, das Brikett dagegen macht keine Anstalten, Feuer zu fangen. Erst wenn Sie mit den Holzspänen ein ordentliches Feuer entfacht haben, können Sie Ihr Brikett hineinwerfen – es wird nach einiger Zeit ebenfalls brennen und zwar deutlich länger als die Holzspäne (siehe Grafik).

Die Zuckerverbrennung benötigt weniger Sauerstoff und brennt daher schneller als die sauerstoffintensive Fettverbrennung, die erst im angeheizten Holzofen optimal funktioniert.
Die Zuckerverbrennung benötigt weniger Sauerstoff und brennt daher schneller als die sauerstoffintensive Fettverbrennung, die erst im angeheizten Holzofen optimal funktioniert.

 

Vielleicht kennen auch Sie einige sehr sportliche und aktive Menschen, die trotzdem offensichtliche Probleme mit ihrer Figur haben. Die Erklärung für dieses Phänomen liegt fast schon auf der Hand: Selbst tägliches Training verbrennt je nach Sportart oft nur große Mengen Zucker, die durch den gesteigerten Appetit meist schon mit der nächsten Mahlzeit wieder aufgenommen werden. Durch Sportarten, die die Zuckerverbrennung fördern, ergibt sich noch ein weiteres Problem: Jede einzelne chemische Reaktion unseres Stoffwechsels wird durch ein bestimmtes Enzym ermöglicht. Die Enzyme, die zur Fettverbrennung benötigt werden, sind aber nicht identisch mit denen der Zuckerverbrennung. Durch ein regelmäßiges Training des Zuckerstoffwechsels, zum Beispiel durch die bereits erwähnten Ballsportarten,  werden  bei  größeren Anstrengungen die Enzyme des zuckerverbrennenden Stoffwechsels vermehrt gebildet, um für solche zukünftigen Belastungen besser gerüstet zu sein. Mit anderen Worten: Der ursprünglich schmale Feldweg des Zuckerstoffwechsels wird nach und nach zur mehrspurigen Autobahn ausgebaut. Der Fettstoffwechsel nimmt dagegen, da er nicht speziell trainiert wird, weiterhin den schmalen Feldweg.

Die Schlussfolgerung aus den Eigenarten des Stoffwechsels führt sinnvollerweise zu dem beschriebenen gleichförmigen, lang andauernden und nicht zu intensiven Ausdauer-, besser gesagt Fettverbrennungstraining. Es ist prinzipiell zum empfehlen, um Körpergewicht und vor allem Fett zu reduzieren. Bei besonders schlecht konditionierten Sport-Einsteigern.